Freiw. Feuerwehr Bissendorf

FF - Veranstaltungen

Zum Gästebuch
Sitemap
Impressum

Zur Homepage

05.02.2012 Eisrettung und mehr

+++ Stützpunktfeuerwehr nutzt kalte Wetterlage +++

Das Ausbildungsteam hat den monatlichen Übungsdienst am Sonntag Morgen abwechselungsreich gestaltet. Damit die eisige Wetterlage genutzt wird , wurde der Bereich Eisrettung auf den Dienstplan genommen. Aber dies war nicht alles

Insgesamt 18 Einsatzkräfte hatten sich bei eiskalten Temperaturen um die 10 Grad minus aus den Wohnungen gewagt, um am Sonntagsdienst teilzunehmen. Nach Gruppeneinteilung und Fahrzeuginbetriebnahme fuhr eine Ausbildungsgruppe zur Eisrettung an einen nahegelegenen See.

2012: Eisrettung

Vor Ort wurde eine eingebrochene Person im Eis angenommen. Mit unterschiedlichen Einsatzmitteln könne man die Einsatzlage angehen, so die Ausführungen von Ortsbrandmeister Jörg Pardey. Neben den Spineboard und der Krallenmethode sein die weitverbreitete Steckleitermethode anwendbar. Ob das herankriechen an das Opfer mit zwei Steckleiterteilen (abwechselnd vorschieben), oder die Schiebemethode mit vielen Steckleiterteilen, alle sein möglich. Allein die örtliche Lage der eingebrochenen Person im See und die schnell verfügbaren Einsatzmittel lassen die getroffene Entscheidung richtig werden. Der zeitkritische Faktor wurde ebenso angesprochen , wie die Eigengefährdung der Einsatzkräfte.

Hydrofix Kleinlöschgerät

Praktisch wurden alle örtlich denkbaren Möglichkeiten der Eisrettung durchgetestet, um dieses im Praxisfall sicher beherrschen zu können. Nach 45 Minuten wurden alle Maßnahmen beendet und das eingesetzte Material rückgebaut - und ein Gruppenwechsel fand statt.

Im Feuerwehrhaus am Pinkvoßhof wurde der Dienst mit Fakten rund um das Kleinlöschgerät Hydrofix fortgesetzt. Das 5 Liter fassende Löschgerät, welche seit neuem zweimal auf dem Fahrzeugen der Wehr vorhanden ist, lässt sich leicht handhaben und erzielt bei richtigem Gebrauch optimale Löschwirkung. Handhabung, Einsatz und notwendige Wiederbefüllung wurden gezeigt und praktisch durchgegangen. Insgesamt beträgt die maximale Löschdauer des Geräte max. 12-15 Sekunden, wobei der gesamte Wasserinhalt durch die Vollstrahlfunktion abgegeben wird. In Zukunft wird auf dem Tanklöschfahrzeug und auf dem Löschgruppenfahrzeug dieses sinnvolle Kleinlöschgerät mitgeführt.

Knotenkunde am Gegenüber

In einer dritten Ausbildungseinheit an dem Tage wurde den Einsatzkräfte der Knoten Palsteg nähergebracht. Knotenkunde in der Feuerwehr wird allerorts zu wenig durchgeführt, sodass die Vermittlung dieses wichtigen Knotens allen Einsatzkräften helfen wird. Insbesondere die Tatsache, dass der Palsteg den Kreuzknoten bei Menschensicherung ablöst , lässt diesen Knoten wichtig werden. Die Einsatzkräfte übten am Gegenüber die Durchführung und Anwendung des Knotens und konnten am Ende der Knotenlehre den Knoten sicher anlegen.

Gegen 11:20 Uhr wurde der Allgemeindienst im Feuerwehrhaus beendet.

© Bild,Text: Holger Bauer