Freiw. Feuerwehr Bissendorf

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21.06.2012 Enge Brandbekämpfung

+++ Stützpunktfeuerwehr im Löscheinsatz zwischen eng stehenden Objekten+++

Der Allgemeindienst im Donnerstag hatte es in sich. Die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr übten in geografisch beengten Verhältnissen.

Angenommen wurde ein Brand in einem Wohnhaus in Bissendorf-Wietze. Die anrückenden Rettungskräfte sicherten zunächst die Einsatzstelle an einer befahrenen Ortsstraße, um den Eigenschutz zu gewährleisten. Straßensicherung wurde gestellt und Schlauchbrücken wurden gesetzt.

Schlauchbrücke

Die Wasserversorgung vom Tanklöschfahrzeug zum brennenden Haus stellte sich als Herausforderung dar, da die Strecke zum Wohnhaus mindestens 100 m Meter entfernt vom TLF war. Maschinist vom TLF und Verteiler hatten keine Sichtverbindung, sodass die Kommunikation per 2m Band realisiert wurde. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde von Einsatzleiter ein Außenangriff befohlen, welcher umgesetzt wurde.

Zur Sicherung der nahe stehenden Nebengebäude wurde ein Hydroschild in den Einsatz gebracht, welches seine Wirkung nicht verfehlte. Nachbargebäude wurden durch den Wasserschild vor der Wärmestrahlung geschützt.

Einsatz Hydroschild

Die örtliche Bebauung am Übungsobjekt zeigte die durchdachte Vorgehensweise der Einsatzkräfte. Freihalten von möglichen weiteren Anfahrtswegen oder das beachten von Trümmerschatten waren nur zwei Kriterien welcher Ortsbrandmeister Pardey nach der Übung lobte. Die äußerst engen Seitenstraßen in Bissendorf-Wietze seien nur bedingt mit den Großfahrzeugen der Feuerwehr befahrbar, sodass der Einsatzablauf effektiver von der Straße aus zu bewerkstelligen ist.

Nach 1,5 Stunden intensiver Übung wurde der Übungsdienst beendet, sodass die Einsatzkräfte gemeinsam das Europameisterschaft Viertelfinale Tschechien - Portugal (0:1 Endstand) noch in der Liveübertragung im Fernsehen verfolgen konnten.

© Bild,Text: Holger Bauer