Freiw. Feuerwehr Bissendorf

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18.04.2013 Wasserförderung par Excellence

+++ Pumpen zur Wasserförderung standen im Mittelpunkt +++

Die Frühlingsmonate sind meist neben dem Sommer die trockensten im Jahresrhythmus. Trockene Vegetation begünstigt durch Unachtsamkeit ausgelöste Wald- und Flächenbrände. Der Waldbrandgefahrenindex und der Graslandindex zeigen die entsprechenden Werte.

Die Stützpunktwehr Bissendorf / Scherenbostel bereitet sich auf mögliche Aufgaben einer Wasserförderung vor und schult ihre Einsatzkräfte intensiv im Umgang mit den örtlichen Pumpen. So sind sowohl im Tanklöschfahrzeug als auch im Löschgruppenfahrzeug maschinell betriebene Pumpen integriert, welche aber an die Fahrzeuge gebunden sind. Die mobile Tragkraftspritze vom LF kann jederzeit an einer offenen Wasserentnahmestelle (See, Teich, Bach) zur Wasserförderung abgesetzt werden, um Wasser Richtung Brandstelle zu fördern.

Im Übungsdienst wurden verschiedene Stationen aufgebaut:

Wasserförderung

Das Tanklöschfahrzeug mit seiner Heckpumpe konnte mittels Saugelängen Wasser aus einem See fördern. Bedienung der Pumpe, Einschalten / Ausschalten, welcher Hebel ist für welche Funktion. Diese und weitere praktische Fragen wurden vom Ausbilder vor Ort am Fahrzeug beantwortet. Die Inbetriebnahme des Dachmonitor vom TLF und die Wurfweite überzeugte die Anwesenden. Der Dachmonitor ist eine gute Möglichkeit Wasser in der Fläche auszubringen und eine Brandausbreitung zu verhindern.

Maschinistenausbildung

Die Handhabung der Tragkraftspritze (TS) wurde von den Einsatzkräften insbesondere nahegelegt. Die in den Wettkampfgruppen oftmals genutzte TS wurde mit Saugschläuchen versehen, und mit einer Leiter zu Wasser gebracht, sodass sich die Saugschläuche nicht am Seeboden festsaugen konnten. Verschiedene Knöpfe und Hebel wurden besprochen, die Einsatzgrenzen der Tragkraftspritze erläutert. Letztendlich wurde angesaugt und eine B-Leitung zum Verteiler gespeist. Wasser wurde gegeben das Einsatz- und Ausbildungsziel erreicht.

Bedienung der Pumpe

Die letzte Station beschäftigte sich mit der Beladung des Löschgruppenfahrzeuges. Aktuelle Beladung, Nutzen der einzelnen Einsatzmittel und Handhabung wurden durchgesprochen. Durch Neukäufe seitens der Gemeinde Wedemark wurde und wird die Beladung des Löschgruppenfahrzeugs aktuell auf dem laufenden gehalten, auf Tendenzen und neue Aufgaben kann so im Rahmen der Beladung schnell reagiert werden. Die Anwesenden lernten die neuen Ausrüstungsgegenstände kennen, inkl. der Lagerung.

Nach 2,5 Stunden wurde der Ausbildungsdienst am Nathelsheidesee erfolgreich beendet. Dank an die Eigentümerin für die erneute hervorragende Übungsmöglichkeit !

© Bild,Text: Holger Bauer